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VlamShield SHEET · Zementgebundene Glasfaserplatte unter der Dachabdichtung

Wenig Aufbau.
Eine klare Aufgabe.

SHEET steht für eine dünne, zementgebundene Glasfaserplatte unter der neuen Dachabdichtung. Die Produktlinie verbindet den Glasfaserträger mit dem mineralischen Prinzip von VLOEI. Für Projekte, bei denen Aufbauhöhe, Materialwahl und eine klar definierte Schutzlage zusammenpassen müssen.

Lage im Dach
Unter einer neuen Dachbahn
Passt zu
Neubau und Neuabdichtung

Vergleich mit BarrierSheet ↓

VlamShield SHEET: Zementgebundene Glasfaserplatte unter der Dachabdichtung
Materialvisualisierung

01 · Funktion

Funktion und Einbaulage

Eine neue Dachbahn öffnet den Bereich direkt über der Dämmung für eine mineralische Zwischenlage. SHEET adressiert diese Position mit einem dünnen Faserverbund. Die Dachbahn übernimmt die Abdichtung; der Glasfaserträger und die mineralische Matrix bilden die zusätzliche Lage darunter.

SHEET ist der zementgebundene Ansatz im Anwendungsfeld dünner Barrierelagen wie AllShield BarrierSheet. Im Projekt vergleichen wir Einbauhöhe, Wärmeübertragung, Fugen und die Lasten aus Montage und PV. Stehen vor allem Steifigkeit und Lastverteilung im Vordergrund, beziehen wir DEK als weitere Option ein.

Einbaulagen mineralischer Materialien im PV-DachSchema der möglichen Einbaulagen: SHEET oder SHEET unter einer neuen Dachbahn; WEER als Platte oder VLOEI als Masse oberhalb der Abdichtung unter PV. Materialwege werden projektspezifisch ausgewählt und nicht automatisch miteinander kombiniert.PV-Modul auf AufständerungVLOEI · mineralische Masse auf der DachbahnDachabdichtungSHEET · Deckplatte unter der DachbahnWärmedämmungDampfsperreTragkonstruktion (Trapezblech)WEER · Platte auf der Abdichtung unter PV

Schema der Einbaulagen, keine Ausführungszeichnung. WEER und VLOEI zeigen alternative Materialwege oberhalb der Abdichtung; DEK oder SHEET liegen darunter. Die gezeigten Lagen werden nicht automatisch kombiniert.

Welche Belastung liegt hier vor?

  1. Wärme aus einem PV-Brand

    Eine dünne mineralische Lage kann selbst wenig zum Brand beitragen und trotzdem Wärme weiterleiten. Für den Schutz der Dämmung zählen Temperaturverlauf und vollständiger Aufbau.

  2. Punktlasten und Fugen

    Geringe Dicke spart Aufbauhöhe, begrenzt aber die Biegesteifigkeit. Eine belastbare Auflage und die Lasten aus Wartung und PV-Aufständerung gehören in die Auswahl.

  3. Feuchtigkeit vor der Abdichtung

    Trockenlagerung, Bauablauf und Schutz offener Flächen bleiben wichtig. Die Lage unter einer neuen Dachbahn ist nicht mit einer frei bewitterten Dachoberfläche gleichzusetzen.

VlamShield SHEET · Materialaufbau
Materialvisualisierung

02 · Material

Materialaufbau

Das Materialprinzip kombiniert eine hydraulisch erhärtende Zementmatrix mit alkalibeständiger Glasfaserverstärkung. So lässt sich eine mineralische Schicht als zusammenhängendes Element unter der neuen Dachbahn einordnen.

  • Zementgebundene Matrix aus der VLOEI-Materialfamilie
  • Mineralische Feinstzuschläge zur Einstellung von Gefüge und Verarbeitung
  • Alkalibeständiger Glasfaserträger für Zusammenhalt und Rissbegrenzung
  • Werkseitige Erhärtung als Prinzip der Plattenausführung

03 · Verarbeitung

Verarbeitung auf dem Dach

  1. 01

    Aufbau auswählen

    Dachbahn, Dämmstoff und Anforderungen an die mineralische Lage bilden den Ausgangspunkt. Dicke, Format und Flächenmasse werden im konkreten Projektangebot zugeordnet.

  2. 02

    Plattenkonzept abstimmen

    Der werkseitig erhärtete Faserverbund adressiert die trockene Verlegung. Auflager, Handhabung und Zuschnitt richten sich nach der ausgewählten Ausführung.

  3. 03

    Fugen und Befestigung planen

    Plattenstöße, Randanschlüsse und Windsicherung werden mit dem Dachaufbau abgestimmt. Die Details gehören in den Verlegeplan.

  4. 04

    Neu abdichten

    Die neue Dachbahn übernimmt den Witterungs- und Wasserschutz. Anschlüsse und Abläufe werden durchgängig als Teil der Abdichtung geplant.

VlamShield SHEET · Illustration der Verarbeitung
Illustration der Verarbeitung

Fugen, Abläufe und Aufkantungen

Fugen

Die thermische Schutzwirkung hängt auch davon ab, wie Plattenstöße im konkreten Aufbau ausgeführt werden.

Abläufe

Dicke und Zuschnitt dürfen die Entwässerung nicht behindern. Die Dachbahn bleibt durchgängig wasserführend.

PV-Aufständerung

Eine dünne Faserplatte ist keine Tragplatte. Die Lastverteilung muss zum Dämmstoff und zum Aufständerungssystem passen.

04 · Daten

Material und Anwendung

Material und Anwendung

Die Produktlinie im Überblick. Ausführung und zugehörige technische Unterlagen werden im Projektangebot konkret zugeordnet.

MaterialprinzipZementgebundener Faserverbund
VerstärkungAlkalibeständiger Glasfaserträger
EinbaulageUnter einer neuen Dachabdichtung
AuswahlkriterienAufbauhöhe, Flächenmasse, Fugen und Wärmeübertragung
ProjektangabenDämmstoff, Dachbahn, PV-Anordnung und Schutzanforderung

SHEET im Vergleich

Flammen bremsen.
Wärme mitdenken.

SHEET und AllShield BarrierSheet adressieren dünne mineralische Lagen unter einer neuen Dachabdichtung. DEK ergänzt den Vergleich als steifere Deckplatte. Entscheidend sind Materialprinzip, Wärmeübertragung und der gesamte Dachaufbau.

KriteriumAllShield BarrierSheetVlamShield SHEETVlamShield DEK
MaterialprinzipMineralischer Verbund mit FaserträgerZementgebundene VLOEI-Materialfamilie mit GlasfaserträgerReferenz: modifizierter Gipskern mit Glasmatten
EinbaulageUnter einer neuen DachabdichtungUnter einer neuen DachabdichtungSteife Decklage auf Dämmung unter neuer Dachbahn
Maße und MassePDS: 2,5 mm / 3 kg/m², jeweils ±10 % [1]Konkrete Ausführung im ProjektangebotReferenz: 6,4 mm / 5,9 kg/m² oder 12,7 mm / 9,8 kg/m² [4]
SchwerpunktGeringe Aufbauhöhe, vorgefertigte mineralische LageDünner zementgebundener FaserverbundEbene Unterlage und Lastverteilung
AuswahlkriterienWärmeübertragung, Fugen und LagenzahlAufbauhöhe, Materialprofil und passende KonstruktionZusatzlast, Auflager und Abdichtungsanschluss
01

Die Flamme bleibt oben. Die Wärme nicht unbedingt.

ZAG dokumentiert in AS-1 begrenzte Brandausbreitung, aber örtliches Schmelzen der gesamten 100-mm-EPS-Dämmung durch Wärmeübertragung. Flammenbarriere und Schutz der darunterliegenden Dämmung sind unterschiedliche Leistungen.

ZAG · AS-1, Schlussfolgerungen ↗
02

Zwei Lagen — an zwei Positionen.

Der Efectis-Versuch enthält je eine 2,5-mm-Lage oberhalb und unterhalb von 140 mm PIR. Das belegt diesen Aufbau, keine allgemeine Pflicht, zwei Lagen direkt übereinander zu legen.

Efectis · R000982, Abschnitt 3.3 ↗
03

Dicker hilft nur im richtigen Vergleich.

Mehr Dicke erhöht bei gleicher Wärmeleitfähigkeit den stationären Wärmewiderstand. Beim Vergleich unterschiedlicher Materialien zählen zusätzlich Wärmespeicherung, Feuchte, Fugen und das Verhalten unter Brandbeanspruchung. Eine steifere Deckplatte kann auch bei Lastverteilung und Montage Vorteile bringen.

Vergleichen Sie die vollständige Ausführung: Material, Lage, Fugen, Zusatzlast und Montage. Unser Fachartikel ordnet die veröffentlichten Versuche und die Unterschiede der Materialfamilien ein.

Material, Wärmeübertragung und ein- oder mehrlagige AufbautenZum Hintergrundartikel →

05 · Auswahl

Wann ja, wann nein

Passend

  • Neue Dachabdichtung mit mineralischer Zwischenlage
  • Vorhaben mit begrenzter Aufbauhöhe
  • Vergleich einer dünnen Faserlage mit einer steiferen Deckplatte
  • Projektbezogene Auswahl von Material und Dachaufbau

Nicht passend

  • Als eigenständige Dachabdichtung
  • Als tragende Platte ohne zugeordneten Konstruktionsnachweis
  • Als Ersatz für die Wärmedämmung
  • Dauerhaft frei bewitterte Anwendung ohne passende Materialzuordnung

06 · Fragen

Fragen aus der Praxis

Welche Aufgabe hat SHEET?

SHEET adressiert die dünne mineralische Zwischenlage unter einer neuen Dachabdichtung. Im Mittelpunkt stehen der Faserverbund, die geringe Aufbauhöhe und das Zusammenspiel mit Dämmung und Dachbahn.

Ist SHEET dasselbe wie BarrierSheet?

SHEET ist der zementgebundene Ansatz von VlamShield. BarrierSheet ist eine eigene Produktlinie von AllShield. Für die Auswahl vergleichen wir die jeweilige Ausführung, Einbaulage und die zugehörigen Unterlagen.

Wann passt eine steifere Deckplatte besser?

Wenn Lastverteilung und mechanische Robustheit den Ausschlag geben, lohnt der Vergleich mit DEK. Zusätzliche Höhe und Masse werden dabei mit den Anforderungen des Dachs abgeglichen.

Welche Informationen braucht eine Anfrage?

Senden Sie Fläche, Dachaufbau, geplante Abdichtung, PV-Anordnung und Termin. Wir stellen die Materialoptionen gegenüber und konkretisieren die passende Ausführung im Projektangebot.

Projektanfrage für VlamShield SHEET

Ihr Dach. Die passende Materiallösung.

Senden Sie Dachaufbau, Fläche und Termin. Wir vergleichen die sinnvollen Varianten und konkretisieren Ihre Ausführung.

Projektanfrage
  1. Dachaufbau, Dämmstoff und vorgesehene neue Dachbahn
  2. Verfügbare Aufbauhöhe und zulässige zusätzliche Dachlast
  3. Fläche, Projektort und geplanter Ausführungstermin
  4. PV-Aufständerung, Wartungswege und Anschlussdetails
  5. Benötigte Material- und Dachaufbaunachweise

Projektanfrage

Schicken Sie uns Ihr Dach.

Ein Schnitt, ein paar Fotos und die Dachfläche reichen für den Start. Sie erhalten ein Projektangebot mit der konkreten Ausführung, den zugehörigen Unterlagen und den offenen Punkten, die wir mit Ihnen abstimmen.