Fugen
Die thermische Schutzwirkung hängt auch davon ab, wie Plattenstöße im konkreten Aufbau ausgeführt werden.
VlamShield SHEET · Zementgebundene Glasfaserplatte unter der Dachabdichtung
SHEET verbindet eine zementgebundene Matrix mit Glasfaserverstärkung zu einer werkseitig erhärteten Platte. Sie liegt zwischen Dämmung und neuer Dachabdichtung und kombiniert eine mineralische Schutzlage mit Lastverteilung. Die Platte hat 10 mm Nenndicke und ein Flächengewicht von 10 kg/m².

01 · Funktion
SHEET ergänzt den Dachaufbau direkt auf der Wärmedämmung. Die darüberliegende Dachbahn übernimmt die Abdichtung; die mineralische Platte bildet eine zusätzliche Schutz- und Lastverteilungslage darunter.
Lasten aus PV-Auflagern und Wartung müssen mit der Druckbeanspruchbarkeit der Dämmung, der Plattenauflage und den Fugen abgestimmt werden.
Schema der Einbaulagen, keine Ausführungszeichnung. WEER und VLOEI zeigen alternative Materialwege oberhalb der Abdichtung; SHEET liegt darunter. Die gezeigten Lagen werden nicht automatisch kombiniert.
Eine dünne mineralische Lage kann selbst wenig zum Brand beitragen und trotzdem Wärme weiterleiten. Für den Schutz der Dämmung zählen Temperaturverlauf und vollständiger Aufbau.
Für die Lastverteilung zählen die Steifigkeit der konkreten Platte, Auflagerflächen, Fugen und das Druckverhalten der Dämmung. Die Traglastreserve des Dachs bleibt gesondert zu prüfen.
Trockenlagerung, Bauablauf und Schutz offener Flächen bleiben wichtig. Die Lage unter einer neuen Dachbahn ist nicht mit einer frei bewitterten Dachoberfläche gleichzusetzen.

02 · Material
Das Materialprinzip kombiniert eine hydraulisch erhärtende Zementmatrix mit alkalibeständiger Glasfaserverstärkung. So lässt sich eine mineralische Schicht als zusammenhängendes Element unter der neuen Dachbahn einordnen.
03 · Verarbeitung
Dachbahn, Dämmstoff und Anforderungen an die mineralische Lage bilden den Ausgangspunkt. Dicke, Format und Flächenmasse werden im konkreten Projektangebot zugeordnet.
Der werkseitig erhärtete Faserverbund adressiert die trockene Verlegung. Auflager, Handhabung und Zuschnitt richten sich nach der ausgewählten Ausführung.
Plattenstöße, Randanschlüsse und Windsicherung werden mit dem Dachaufbau abgestimmt. Die Details gehören in den Verlegeplan.
Die neue Dachbahn übernimmt den Witterungs- und Wasserschutz. Anschlüsse und Abläufe werden durchgängig als Teil der Abdichtung geplant.

Die thermische Schutzwirkung hängt auch davon ab, wie Plattenstöße im konkreten Aufbau ausgeführt werden.
Dicke und Zuschnitt dürfen die Entwässerung nicht behindern. Die Dachbahn bleibt durchgängig wasserführend.
Die Schutzplatte ersetzt keine Tragkonstruktion. Lastverteilung, Dämmstoff und PV-Auflager müssen gemeinsam bewertet werden.
04 · Daten
Die Produktlinie im Überblick. Ausführung und zugehörige technische Unterlagen werden im Projektangebot konkret zugeordnet.
| Materialprinzip | Zementgebundener Faserverbund |
|---|---|
| Verstärkung | Alkalibeständiger Glasfaserträger |
| Einbaulage | Unter einer neuen Dachabdichtung |
| Auswahlkriterien | Aufbauhöhe, Flächenmasse, Fugen und Wärmeübertragung |
| Projektangaben | Dämmstoff, Dachbahn, PV-Anordnung und Schutzanforderung |
SHEET im Vergleich
VlamShield SHEET und AllShield BarrierSheet bilden mineralische Zwischenlagen unter einer neuen Dachabdichtung. VlamShield SHEET ist hier mit 10 mm als Schutz- und Lastverteilungsplatte eingeordnet. Verglichen werden die konkrete Ausführung und der gesamte Dachaufbau.
ZAG dokumentiert in AS-1 begrenzte Brandausbreitung, aber örtliches Schmelzen der gesamten 100-mm-EPS-Dämmung durch Wärmeübertragung. Flammenbarriere und Schutz der darunterliegenden Dämmung sind unterschiedliche Leistungen.
ZAG · AS-1, Schlussfolgerungen ↗Der bei Efectis geprüfte Dachaufbau verwendet zwei dünne Schutzlagen: je 2,5 mm AllShield BarrierSheet oberhalb und unterhalb von 140 mm PIR. Für die Umsetzung dieses geprüften Aufbaus sind beide Lagen an den jeweiligen Positionen zu berücksichtigen.
Efectis · R000982, Abschnitt 3.3 ↗Mehr Dicke erhöht bei gleicher Wärmeleitfähigkeit den stationären Wärmewiderstand. Beim Vergleich unterschiedlicher Materialien zählen zusätzlich Wärmespeicherung, Feuchte, Fugen und das Verhalten unter Brandbeanspruchung. Eine steifere Deckplatte kann auch bei Lastverteilung und Montage Vorteile bringen.
Vergleichen Sie die vollständige Ausführung: Material, Lage, Fugen, Zusatzlast und Montage. Unser Fachartikel ordnet die veröffentlichten Versuche und die Unterschiede der Materialfamilien ein.
05 · Auswahl
06 · Fragen
SHEET bildet eine mineralische Schutz- und Lastverteilungslage auf der Dämmung unter einer neuen Dachabdichtung. Die Platte hat 10 mm Nenndicke und ein Flächengewicht von 10 kg/m². Die erreichbare Systembelastbarkeit hängt insbesondere von Dämmstoff, Auflagern und Fugen ab.
SHEET ist der zementgebundene Ansatz von VlamShield. BarrierSheet ist eine eigene Produktlinie von AllShield. Für die Auswahl vergleichen wir die jeweilige Ausführung, Einbaulage und die zugehörigen Unterlagen.
SHEET bildet auf der Dämmung eine mineralische Lastverteilungslage. Für die Belastbarkeit zählen Plattensteifigkeit, Auflagerflächen, Fugen und das Druckverhalten des Dämmstoffs.
Senden Sie Fläche, Dachaufbau, geplante Abdichtung, PV-Anordnung und Termin. Wir stellen die Materialoptionen gegenüber und konkretisieren die passende Ausführung im Projektangebot.
Projektanfrage für VlamShield SHEET
Senden Sie Dachaufbau, Fläche und Termin. Wir vergleichen die sinnvollen Varianten und konkretisieren Ihre Ausführung.
ProjektanfrageProjektanfrage
Ein paar Fotos und die Dachfläche reichen für den Start. Sie erhalten ein Projektangebot mit der konkreten Ausführung, den zugehörigen Unterlagen und den offenen Punkten, die wir mit Ihnen abstimmen.
Oder direktinfo@vlamshield.nl