Brandschutzlage
Die nichtbrennbare WEER-Platte (Baustoffklasse A1) bildet die mineralische Lage unter PV. Die Materialklasse beschreibt die Platte; die Brandschutzwirkung des Dachaufbaus hängt vom gesamten Aufbau ab.
PV-Unterkonstruktion · Mit WEER-Platten
Eine Platte übernimmt mehrere Aufgaben: Die wetterbeständige WEER bildet die mineralische Brandschutz- und Bautenschutzlage unter den Modulen. Durch die direkte Verbindung mit den Stützen wird ihr Eigengewicht zugleich für die Ballastierung nutzbar. Der Plattenverbund unterstützt eine flächige Lastverteilung auf dem Dachaufbau.

VlamShield PV-Unterkonstruktion
Schutzlage und Modulstützen sind mechanisch verbunden: M6×17-Schrauben greifen von oben in rückseitige Edelstahl-Einschlagmuffen. So lässt sich das Gewicht der WEER-Platte als Bestandteil der ballastierten Unterkonstruktion berücksichtigen. Flachverbinder koppeln benachbarte Platten zu einem Feld. Wie viel Eigengewicht gegen Abheben und Verschieben angerechnet werden kann, ergibt die Bemessung des verbundenen Systems.
VlamShield WEER ↗
Die nichtbrennbare WEER-Platte (Baustoffklasse A1) bildet die mineralische Lage unter PV. Die Materialklasse beschreibt die Platte; die Brandschutzwirkung des Dachaufbaus hängt vom gesamten Aufbau ab.
Die verschraubte Verbindung macht die Platte zum Bestandteil des Haltesystems. Ihr ohnehin vorhandenes Gewicht kann im nachgewiesenen Lastpfad zur Windsicherung beitragen und zusätzlichen Ballast reduzieren.
Die Platte bietet eine größere Auflagefläche als einzelne kleine Stützfüße. Bei geeigneter Auflagerung und ausreichender Plattensteifigkeit kann sie örtliche Druckspitzen auf Abdichtung und Dämmung reduzieren.
Die wasserfeste, witterungsbeständige WEER dient zugleich als Bautenschutzplatte über der wasserführenden Schicht. Sie schützt diese mechanisch; Entwässerung und die Funktion der vorhandenen Abdichtung bleiben zu erhalten.
Rund 51,7 kg je Platte mit einem 22-kg-Modul: WEER, hohe und niedrige Stützen, anteilige Flachverbinder, sämtliche zugehörigen Plattenschrauben und Muffen sowie vier komplette Modulklemmen. Das entspricht 22,85 kg/m² belegter Plattenfläche. Die Stückzahlen sind ein transparentes Rechenbeispiel; Zusatzballast ist nicht enthalten.
Bezugsfläche zählt: Auf die Modulfläche von 1,998 m² bezogen sind es 25,87 kg/m². Unbelegte Dachflächen und Wartungsgänge werden nicht zur Verkleinerung des Wertes eingerechnet.
3D · VlamShield PV-Unterkonstruktion
Die Ansicht basiert auf der gelieferten Vier-Modul-Baugruppe. Drehen Sie das System mit der Maus oder einem Finger und zoomen Sie mit dem Mausrad oder zwei Fingern. Die dargestellten vier Module sind ein Beispielausschnitt, keine feste Systemgröße.

Vier Module, vier Platten und die verschraubte Unterkonstruktion bilden die dargestellte Einheit.
Die Module heben sich ab. Hohe und niedrige Stützen sowie die Verbinder an den Plattenstößen werden sichtbar.
Oben die Schraube, unten die Einschlagmuffe: Die auseinandergezogene Ansicht zeigt den Anschluss durch die Platte.
Die vier Module in der Detailansicht sind ein frei gewählter Beispielausschnitt. Die Platten lassen sich über Flachverbinder aneinander anschließen und über mehrere Reihen zu einem großen, durchgehenden Feld verbinden. Eine feste Unterteilung in Vier-Modul-Einheiten ist nicht vorgesehen. Wartungsgänge und Unterbrechungen werden dort eingeplant, wo Ihr Dach sie benötigt.

PV-Unterkonstruktion für große Flachdächer
WEER-Platten liegen oberhalb der beschieferten Bitumenabdichtung und sind direkt mit den Edelstahlstützen verschraubt. Flachverbinder koppeln benachbarte Platten zu einem zusammenhängenden PV-Feld – passend zur Dachfläche und den geplanten Wartungswegen.


Technisches Datenblatt
Brandschutzlage, Bautenschutz, flächige Lasteinleitung und nutzbares Ballastgewicht in einer verbundenen Konstruktion. Daten je Einzelplatte und m², einschließlich vollständigem Gewichtsbeispiel mit PV-Modul. Stand 29.09.2026 · Ausgabe 0.4.
FAQ
Die aktuelle VlamShield PV-Unterkonstruktion ist ausschließlich für PV-Module mit einem Außenmaß von 1.762 × 1.134 mm (Länge × Breite) ausgelegt. Andere Längen oder Breiten sind mit dieser Ausführung nicht kompatibel. Rahmenhöhe, zulässige Klemmbereiche und Montagevorgaben des Modulherstellers müssen zusätzlich berücksichtigt werden.
Die vier Module in der Detailansicht sind ein frei gewählter Beispielausschnitt. Die Platten lassen sich über Flachverbinder aneinander anschließen und über mehrere Reihen zu einem großen, durchgehenden Feld verbinden. Eine feste Unterteilung in Vier-Modul-Einheiten ist nicht vorgesehen. Wartungsgänge und Unterbrechungen werden dort eingeplant, wo Ihr Dach sie benötigt.
Eine Platte übernimmt mehrere Aufgaben: Die wetterbeständige WEER bildet die mineralische Brandschutz- und Bautenschutzlage unter den Modulen. Durch die direkte Verbindung mit den Stützen wird ihr Eigengewicht zugleich für die Ballastierung nutzbar. Der Plattenverbund unterstützt eine flächige Lastverteilung auf dem Dachaufbau.
Die gezeigten Schraubverbindungen greifen in die Einschlagmuffen der Platte. Eine Verschraubung durch die Dachabdichtung ist in dieser Baugruppe nicht dargestellt. Die Windsicherung und gegebenenfalls erforderliche Ballastierung werden für das konkrete Dach bemessen.
Im vollständigen Rechenbeispiel sind es rund 51,7 kg je Platte mit einem angenommenen 22-kg-Modul, entsprechend 22,85 kg/m² belegter Plattenfläche (2,2625 m²). Enthalten: WEER-Platte, zwei hohe und zwei niedrige Stützen, anteilig zwei Flachverbinder, 18 Schrauben mit 18 Muffen und vier komplette Modulklemmen. Zusatzballast ist nicht enthalten. Die Anzahl der Verbinder und das tatsächliche Modulgewicht werden projektbezogen angepasst. Auf die reine Modulfläche bezogen entspricht dieses Beispiel 25,87 kg/m².
Hilfreich sind Dachort, Dachmaße oder ein Plan, die vorhandene Abdichtung, das vorgesehene Modul mit Gewicht und Abmessungen sowie vorhandene statische Angaben. Bilder und Pläne können Sie auch im Projektberater besprechen.
Das angeschlossene Plattengewicht kann zur Windsicherung beitragen. Bei einem nachgewiesenen Verbund lassen sich Kräfte zwischen den angeschlossenen Bauteilen übertragen. Ob darüber hinaus Ballast nötig ist, hängt unter anderem von Windzone, Gebäudehöhe, Rand- und Eckbereichen, Feldgeometrie, Reibung und der Tragfähigkeit der Anschlüsse ab. Auch große Felder sind nicht automatisch ohne Zusatzballast standsicher.
Die Platte kann die lokale Druckbeanspruchung auf Abdichtung und Dämmung verringern, wenn die Auflage und Plattensteifigkeit dafür geeignet sind. Die Gesamtlast auf die Dachkonstruktion bleibt erhalten. Eine freie Traglastreserve ist nicht bei jedem Dach vorhanden; maßgeblich sind Bestandsstatik, Dachzustand und die Kombination mit Schnee- und Windlasten.
Projektanfrage
Ein paar Fotos und die Dachfläche reichen für den Start. Sie erhalten ein Projektangebot mit der konkreten Ausführung, den zugehörigen Unterlagen und den offenen Punkten, die wir mit Ihnen abstimmen.
Oder direktinfo@vlamshield.nl