Beginnen Sie mit der genauen Produktidentität

Name, Hersteller, Ausführung, Dicke und gegebenenfalls Oberflächenbehandlung müssen zusammenpassen. Eine Klassifizierung einer unbeschichteten Platte gilt nicht automatisch für jede zusätzliche Farbe, Kaschierung oder verklebte Kombination. Prüfen Sie außerdem Ausgabedatum und Gültigkeitsbezug der Unterlagen.

Eine Europäische Technische Bewertung beschreibt die bewerteten Leistungen und Verwendungsbedingungen eines Produkts. Sie ist keine universelle Freigabe jeder denkbaren Dachanwendung. Die EOTA erläutert Aufgabe und Verfahren der ETA. [1]

Ordnen Sie Nachweise nach ihrer Aufgabe

Das Produktdatenblatt liefert unter anderem Abmessungen, Masse und Verarbeitung. Der Klassifizierungsbericht beschreibt die ermittelte Klasse mit ihrem Anwendungsbereich. Eine Systembewertung ordnet Schichten, Befestigung und Untergrund zu. Die Projektunterlagen zeigen, wie daraus Ihr Dach wird.

Die technische Bewertung enthält beispielsweise unterschiedliche Anhänge für verschiedene bekleidete Konstruktionen. Der Titel „Brandschutzplatte“ allein sagt noch nicht, welcher Anhang zu einem Vorhaben passt. [2]

Lesen Sie den geprüften Aufbau vollständig

Bei einem Brandbericht sind nicht nur Ergebnis und Foto interessant. Wichtig sind Brandseite, Brenner beziehungsweise Brandsatz, Versuchsdauer, Dämmstoff, Membran, Lagenzahl, Fugen und Befestigung. Bei PV-Untersuchungen kommen Modulanordnung und Abstand zum Dach hinzu. [3]

Beispiel Efectis: Im veröffentlichten BarrierSheet-Aufbau liegen zwei mineralische Lagen an verschiedenen Positionen rund um die PIR-Dämmung. Wer nur das Logo oder die Plattendicke übernimmt, übersieht einen wesentlichen Teil der Konstruktion. [4]

Beschreiben Sie Abweichungen kurz und lösungsorientiert

Abweichungen kommen in realen Projekten vor: andere Bahn, andere Dämmstoffdicke, besondere PV-Füße oder eine vorhandene Abdichtung, die bleiben soll. Eine gute Unterlage stellt den geprüften und den geplanten Aufbau nebeneinander und erklärt die Unterschiede.

Damit kann der zuständige Planer, Prüfer oder Versicherer gezielt bewerten, ob eine Übertragung möglich ist oder ergänzende Nachweise erforderlich sind. Das ist schneller als eine unsortierte Sammlung von Zertifikaten ohne Bezug zum Dach.

Dokumentieren Sie auch die Ausführung

Fotos vor dem Schließen von Schichten, Lieferscheine, Befestigungsraster, Reparaturstellen und eine Abnahme der Details helfen später bei Wartung und Schadenbewertung. Halten Sie Ansprechpartner und die letzte freigegebene Planfassung zusammen.

VlamShield strukturiert Projektanfragen nach Dachaufbau, Fläche, Abdichtung, PV-Anordnung und Termin. So lässt sich eine Empfehlung auf die konkrete Material- und Einbausituation beziehen. Der Leitfaden für Versicherervorgaben ergänzt dieses Dossier um die gewünschte Schutzleistung.

Senden Sie Datenblatt, Klassifizierung und Dachquerschnitt gemeinsam zur Prüfung. Markieren Sie jede Abweichung des geplanten Aufbaus direkt am zugehörigen Nachweis.