Auflager und Untergrund vorbereiten
Vor der Verlegung wird geprüft, ob die Unterlage eben, tragfähig und für die Lasten geeignet ist. Weiche Dämmung, lose Bestandteile oder ungleichmäßige Auflager beeinflussen die Lastverteilung.
SHEET wird auf der Dämmung unter einer neuen Abdichtung verlegt. Bei WEER liegen die Platten direkt auf der vorhandenen Dachbahn. Für beide Einbaulagen werden Auflager, Befestigung und Lastabtrag mit dem Dachaufbau abgestimmt.
Fugen sind Teil der Schutzwirkung
Plattenstöße können Wärme, Flammen oder Wasser anders weiterleiten als die geschlossene Fläche. Deshalb sind Fugenbreite, Auflager, gegebenenfalls Versatz und Randanschlüsse wichtige Eigenschaften des Aufbaus. Ein schönes flächiges Produktfoto zeigt diese Eigenschaften nicht.
Der ZAG-Bericht zu BarrierSheet-Aufbauten macht deutlich, warum lokale Vorgänge an Fugen und Schäden unter der Lage getrennt betrachtet werden müssen. Übertragen wird eine passende Konstruktion, nicht nur ein Materialname. [1]
Windsicherung nach Dachzone planen
An Rand- und Eckzonen kann eine andere Windbeanspruchung vorliegen als in der Innenfläche. Gebäudehöhe, Umgebung und Geometrie beeinflussen die Bemessung. Das Eigengewicht einer Platte allein ist kein vollständiges Windsicherungskonzept.
Eine mechanische Befestigung darf die Abdichtungsfunktion nicht unkontrolliert beeinträchtigen. Bei Auflastlösungen wird die zusätzliche Masse in der Statik berücksichtigt. Bei verklebten Systemen gehören Untergrund, Klebstoff und Ausführung zu den maßgeblichen Bedingungen. Die Details werden vom zuständigen Fachplaner und Ausführenden festgelegt.
Abläufe und Nähte zugänglich halten
Eine Platte auf der Dachbahn übernimmt nicht automatisch die Abdichtung. Wasser, das durch Stöße gelangt, muss auf der wasserführenden Ebene weiterlaufen können. Sperren an Abläufen, Senken und ungünstige Randdetails sind deshalb vorab zu vermeiden.
Legen Sie fest, wie wichtige Nähte, Entwässerungsstellen und Reparaturbereiche kontrolliert werden. Eine abnehmbare oder zugängliche Ausführung kann im Betrieb wirtschaftlich wertvoll sein. Bei einer vollflächigen Beschichtung sind Reparatur- und Anschlussverfahren entsprechend mitzudenken.
Bauabschnitte und Dokumentation organisieren
Platten trocken und nach Herstellervorgaben lagern, Montageflächen begrenzen und die rechtzeitige Abdichtung planen: Diese Schritte gehören bei geschützten Deckplatten zum Ablauf. Außenplatten brauchen ebenfalls eine für das Produkt geeignete Handhabung. Herstellerunterlagen unterscheiden sich nach Anwendung. [2] [3]
Fotografieren Sie den Untergrund, Befestigungsraster, Fugen und Anschlüsse vor dem Schließen der Konstruktion. Halten Sie die verwendeten Produkte und Planstände fest. So können Betrieb, Wartung und spätere Änderungen auf den tatsächlichen Aufbau zurückgreifen.
Zum Verlegeplan gehören Fugen, Windzonen, Befestigung und erreichbare Abläufe. Fotografieren Sie diese Details, bevor Dachbahn oder PV-Module sie verdecken.
Quellen und technische Unterlagen
Nächster Schritt für Ihr Dach
VlamShield WEERBewitterbare Mineralplatte auf der Dachabdichtung unter PV→